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Veröffentlicht am von

„Ich packe meinen Koffer und nehme mit...“

Nadine B. aus Rottenburg

 

Was gehört in die Kliniktasche?

 

Die Kliniktasche also. Eigentlich will man sie schon packen, sobald man weiß „Ich bin schwanger!“ Doch dann vergehen die Tage, es vergehen die Wochen, die Einpackliste ist schon längst geschrieben (und hundert Mal überarbeitet!) – aber von Kliniktasche (vor allem von einer gepackten!) keine Spur. In den meisten Schwangerschaftsratgebern oder im Internet heißt es, dass sie schon etwa ab der 30. Schwangerschaftswoche gepackt und griffbereit dastehen soll. So der Plan. Aber irgendwie zögert man es dann doch immer wieder raus, denn ein Problem bei der Sache ist: Alle Sachen, die man einpackt, hat man dann nicht mehr verfügbar. Wuah! Und seien wir mal ehrlich: Wer hat beispielsweise so viele Schlafanzüge (natürlich welche, die sich vorne zum Stillen perfekt öffnen lassen und so große, dass der dicke Bauch auch weiterhin zumindest annähernd reinpasst), dass man 3 oder 4 in die Kliniktasche packen kann und trotzdem nachts daheim auch weiterhin etwas zum Anziehen hat?! Trotzdem. Man muss sie packen. Irgendwann. Zur Beruhigung. Des Mannes.

 

Und schwuppsdiwupps – wie aus der Kliniktasche ein Klinikkoffer wird


Für die Klinik könnte man auch problemlos zwei Taschen packen - oder drei. Oder eben einen Koffer. Weil man ständig Bammel hat etwas Super-Wichtiges zu vergessen. Am besten packt man den Koffer zweigeteilt: links alles für die Geburt, rechts die restlichen Dinge für den weiteren Klinikaufenthalt.

 

Ich packe meinen Geburtskoffer und nehme mit... 

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...Mutterpass, er ist das A und O für die Geburt. Das gleiche gilt für die Krankenversicherungskarte. Bademantel, denn in manchen Krankenhäusern gibt es kein Bad im Kreißsaal und man muss quer über den Flur laufen, um zur Toilette zu kommen. Bequeme und rutschfeste Hausschuhe (die federgeschmückten Hausschuhe lässt man eher daheim). Warme Socken, bekanntlich bekommen viele Frauen - im wörtlichen und übertragenden Sinne - kalte Füße während der Wehen. Zwei bequeme lange Hemden oder T-Shirts und vielleicht eine Leggings (oder aber auch nicht!). Haargummis bei längeren Haaren, denn die stören während der Geburt wohl wirklich. Lippenbalsam, da dem Körper während der Geburt viel Flüssigkeit entzogen wird. Und eine Kamera, denn man wird vermutlich bis zum Ende seiner Tage von Zeit zu Zeit gerührt sein, die Fotos des Tages anzusehen, an dem sein Kind geboren wurde. Und nicht vergessen: Essen einpacken! In fast jeder Klinik wird man nämlich schon bei dem Versuch scheitern, außerhalb der normalen Essenszeiten einen kleinen Imbiss zu bekommen.

 

Ich packe meinen Klinikkoffer und nehme mit...

 

Auch für den Klinikaufenthalt nach der Geburt muss so einiges in den Koffer – je nachdem wie lange man bleibt: Wichtige Papiere, unbedingt Personalausweise und Familienstammbuch oder Geburtsurkunden von Mama und Papa für die Geburtsanmeldung des Babys. Drei oder vier kochfeste Nachthemden oder Schlafanzüge, die sich im Optimalfall zum Stillen vorne gut öffnen lassen (wenn man stillen möchte). Zehn bequeme Slips und zwei Still-BHs (oder Still-Unterhemdchen – das gibt es auch und soll sehr praktisch sein!). Ein Paket Stilleinlagen – und dann noch das Übliche, wenn man über Nacht außer Haus ist: Handtücher, Waschlappen, Kleidung für tagsüber, Körperpflegemittel und Kosmetika, Straßenkleidung für den Weg nach Hause. Leider passt man einige Tage nach der Geburt noch nicht in seine alte Jeans, etwas weiter Geschnittenes ist also besser – auch wenn man sich noch so sehr nach seiner schlanken Taille sehnt!

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit... DAS BABY!

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...Und am Schluss nicht vergessen: Man muss ja noch die Sachen einpacken für jemanden, den man noch nicht einmal gesehen hat. Das Baby. Es braucht Kleidung für den Nachhauseweg (je nach Wetterlage vielleicht einen Body, eine Strumpfhose, einen Strampler, Socken, ein Mützchen und eine warme Ausfahrgarnitur), eine Babydecke und unbedingt einen Autositz. 

Und wenn der Klinikkoffer dann tatsächlich mal perfekt gepackt in der Ecke steht, wird man vermutlich noch viele, viele Male grübeln, ob man nicht doch irgendetwas Super-Wichtiges vergessen hat...

Geschrieben von: Nadine B. aus Rottenburg am Neckar

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